Chapter

Das Versetzungszeugnis

Das Versetzungszeugnis aus dem ersten in den zweiten Ring sah so aus: Religion – lobenswert; Schwedisch, Deutsch und Englisch – vorzüglich; Latein, Mathematik und Physik – ausgezeichnet. »Der Junge gehört ins humanistische Gymnasium,« sagte Onkel Jan. »Ach wo! Er hätte lieber gleich in die Realschule kommen sollen,« sagte Karl-Bertils Vater. »Wenn er Offizier werden soll wie sein Vater und sein Großvater, hat er, hol mich der und jener, nicht mehr Nutzen vom Griechischen als von Dogmatik.« Onkel Jan war Rentier und lebte für Büchersammlungen und Bucheinbände. Er lebte, wie man so sagt, ein bißchen abseits, war mager und schnupfte mit einem Löffelchen wie ein Revisor in einer Weihnachtsgeschichte. »Was!« sagte er. »Offizier? Offizier, Offizier! Und das Turnen?« Die Stirn von Karl-Bertils Vater umwölkte sich, und er legte Karl-Bertils Zeugnis mit einer ungeduldigen Gebärde weg. »Ja, mit dem Turnen ist das eine verflixte Geschichte. Hol mich der Teufel, wenn ich verstehe, was der Junge hat. Als ich in seinem Alter war …« »Du, ja, aber ich denke an mich. Ich war ebenso zart wie Karl-Bertil.« »Du!« Major Karl-Emil legte eine unwillkürliche Aufrichtigkeit in seine Betonung und in den Blick, den er seinem jüngeren Bruder zuwarf. »Der Junge ist gar nicht zart. Ich glaube, die Sache ist nur die, daß das Turnen ihn nicht interessiert.« »Aber dafür das Latein,« kehrte Onkel Jan

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.