Erster Akt
Zeit: Die Gegenwart. Ort: Eine norddeutsche Hafenstadt. Der letzte Akt spielt vierzehn Tage nach dem ersten. (Rechts und links vom Zuschauer aus.) Großes Zimmer zu ebener Erde bei Krögers. Durch die Flügelthür in der Mitte des Hintergrundes sowie durch die Fenster zu beiden Seiten dieser Thür sieht man den kleinen Garten und das an den Garten stoßende Haus, in dem Clara Hendrichs wohnt. Das Zimmer geht nach Westen; bei Beginn des Aktes liegt der Garten in hellem Sonnenschein, am Schlusse des Aktes beleuchtet dieser einen Teil des Zimmers. Eine Thür hinten rechts führt zur Küche, eine hinten links zum Flur und damit zu den Zimmern des oberen Stockwerks, eine vorn links zu den übrigen Räumlichkeiten des Erdgeschosses. Das Haus ist als eine ziemlich geräumige, zweistöckige Wohnstätte für eine größere Familie gedacht und etwa sechzig Jahre alt. Der ganze etwas altbürgerlich möblierte, ziemlich niedrige Raum macht den Eindruck größter Behaglichkeit. Ungefähr in der Mitte der Bühne, etwas näher dem Hintergrunde, ein langer, höchst appetitlich gedeckter Tisch mit Blumen und Rheinweinflaschen, vier Gedecken an der hinteren Längsseite und je einem an den beiden Schmalseiten. Im Vordergrunde links ein großer runder Tisch mit Sofa und Stühlen. – Es ist ein schöner Maitag. Mutter Kröger (behäbige Frau, die letzte Hand an die Arbeit des Tischdeckens legend und von Zeit zu Zeit die Tafel