Chapter

Joe Billwakers Verbrechen

1. Kapitel. Die Geschichte der Familienkleinodien des Fürsten Tschergin hatte, wie der Leser noch in der Erinnerung haben dürfte, eine überaus befriedigende Lösung gefunden. Generalkonsul Urtschoff hatte uns gebeten, über die Vorgänge der ereignisreichen Nacht Stillschweigen zu bewahren — eigentlich etwas Selbstverständliches, denn allen Beteiligten war daran gelegen, daß die Dinge der Öffentlichkeit vorenthalten blieben. Harald hatte dem Fürsten geraten, die Juwelen sofort auf die Jacht Hudson zu schaffen — für alle Fälle! »Das internationale Gaunertum, das ja auch hier in der Weltstadt Bombay reichlich vertreten ist, bekommt stets überraschend schnell Kenntnis von derartigen lohnenden Objekten,« hatte er seinen Vorschlag begründet. »Eine Jacht wie die des Gatten Ihrer Kusine ist der sicherste Tresor für solche Pretiosen …« »Zumal,« warf Frau Wera Orlington ein, »an Bord der Hudson sich ein kleiner ganz moderner Panzerschrank mit Kombinationsschloß befindet. — Sergius, wir täten gut, die Juwelen sofort dorthin zu bringen.« So fuhren wir denn zu sechs Personen zum Hafen hinab, wo die elegante Jacht am Kai lag. Die Familienkleinodien waren in einen mittelgroßen Lederkoffer eingeschlossen, den der Fürst während der Fahrt auf dem Schoße hielt. Außer Frau Orlington uns beiden und dem Fürsten waren noch die Brüder der Millionärin dabei. Orlington selbst befand sich im Innern auf der

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