Jimmy Rose
Vor einiger Zeit – wie lange es her ist, darauf kommt es nicht genau an – zog ich als alter Mann vom Lande in die Stadt zurück, wo ich ganz überraschend ein großes altes Haus geerbt hatte. Es lag in einer engen Straße eines der unteren Stadtviertel, die einst der Mittelpunkt des eleganten, vornehmen Lebens gewesen waren, voll heiterer Salons und Brautgemächer; heute sind sie größtenteils in Lagerhäuser und Kontore verwandelt. Warenballen und Kassenschalter haben den Platz der Sofas eingenommen, Kassenbücher und Hauptbücher breiten sich aus, wo einst köstlicher Frühstückstoast gestrichen wurde. Vorüber sind in diesen alten Vierteln die glorreichen Tage der mürben Waffeln. Als Denkmal vergangener Zeiten war seltsamerweise mein altes Haus trotz alledem erhalten geblieben. Auch war es nicht das einzige seiner Art. Mitten in den Lagerhausreihen standen auch noch ein paar andere Wohnhäuser. Die Verwandlung der Straße hatte sich noch nicht ganz vollzogen. Gleich jenen alten englischen Mönchen und Nonnen, die noch lange die Ruinen ihres zerstörten Zufluchtsorts bewohnten, verweilten noch einige wenige seltsame alte Herren und Damen in der Nachbarschaft, wollten nicht, konnten nicht, brachten es nicht fertig, sie zu verlassen. Und ich dachte, wenn eines Frühlings meine eigenen weißen Haare und mein Spazierstock mit dem weißen Elfenbeinknopf aus meinem weißblühenden Obstgarten