Man kann in ihm verschwinden
und es fällt erst im Februar auf.
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Vor der Kirche brennt die Laterne schief. Der Küster hat es notiert, auf einem Zettel, den er dem Pfarrer geben will, wenn er ihn sieht. Er sieht ihn selten. Pfarrer Hagen ist im Januar in Jena, bei seiner Tochter, und seine Frau ist allein im Pfarrhaus und hat das Licht an in drei Zimmern, als wären drei Leben zu beleuchten.
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Spät, sehr spät,
wenn der letzte Zug aus Gera
die Schienen prüft,
wenn die Hunde der Ulmenstraße
nacheinander bellen und wieder schweigen,
dann wird Kornweilen zu dem,
was es im Grunde ist:
eine kleine Erhebung
zwischen zwei Wäldern,
mit Straßen, die wie Nähte darüberlaufen,
und einem Wasserturm,
der nachts nicht mehr leuchtet,
weil die Stadt den Strom spart
für den Februar.
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Im Pfarrhaus brennt in einem Zimmer eine Lampe, die immer zu brennen scheint. Ob jemand drinnen sitzt, lässt sich nicht sagen. Die Gardine ist halb gezogen, und der Schatten, der sich manchmal bewegt, könnte auch ein Ast sein, den der Wind gegen das Licht schiebt.
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Gegen zwei Uhr morgens
kommt ein Fuchs
aus dem Waldrand hinter dem Sportplatz,
trottet langsam die Schulstraße hinunter,
bleibt unter der Straßenlaterne stehen,
sieht in beide Richtungen,
als hätte er gelernt,
wie man sich in einer Stadt bewegt,
und verschwindet
zwischen den Garagen der Sparkassenkunden.
Ihn sieht niemand,
außer der Witwe Köhler,
die an diesem Morgen
wach liegt und denkt,
dass sie das Fenster einen Spalt öffnen wird,
obwohl es kalt ist,
nur um zu hören,
ob draußen etwas lebt.
Sie hört nichts,
aber etwas war da,
und auch das reicht
für einen Januar.
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Der Raiffeisenkalender an der Kassenwand zeigt ein Foto von Feldern im Juni. Die Felder leuchten auf dem Papier, als hätte sie jemand nachbearbeitet. Frau Köhler
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