Chapter

Jacques der Fatalist und sein Herr

Jacques der Fatalist und sein Herr Wie waren sie zueinander gekommen? »Von ungefähr, wie das gewöhnlich der Fall ist.« Wie hießen sie? »Was kann euch daran liegen?« Wo kamen sie her? »Aus dem nächstgelegenen Orte.« Wohin gingen sie? »Weiß man je, wohin man geht?« Was sprachen sie? »Der Herr kein Wort; Jacques hingegen: sein Hauptmann habe gesagt, alles, was uns hienieden Gutes oder Böses begegne, stehe dort oben geschrieben.« DER HERR: Das ist ein großes Wort. JACQUES: Mein Hauptmann pflegte hinzuzusetzen: Jede Kugel, die aus einem Musketenlauf abgeschossen wird, hat ihre Adresse. HERR: Und er hatte recht. Nach einer kleinen Pause rief Jacques aus: »Der Teufel hole den Weinschenk mit seinem Weinschank! HERR: Warum seinen Nächsten zum Teufel wünschen? Das ist nicht christlich. JACQUES: Weil ich, während ich mich an seinem schlechten Weine benebelte, unsere Pferde zur Tränke zu führen vergaß. Mein Vater wird es gewahr und gerät in Zorn. Ich setze einen Kopf auf; er erwischt einen Stock und begrüßt damit meine Schultern ein wenig derb. Eben zog ein Regiment vorbei, um ins Lager von Fontenoy zu marschieren; aus Verdruss lasse ich mich anwerben. Wir langen im Lager an; die Schlacht geht vor sich … HERR: Und du bekommst die Kugel unter deiner Adresse? JACQUES: Erraten! Einen Schuss ins Knie, und Gott weiß, was alles für gute und böse Ereignisse dieser Schuss nach sich zog! Sie

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