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I. Die Nachricht von der Krankheit Carls IV. hatte sich in England fast eben so schnell verbreitet, als in Frankreich, und wie hier, brachte sie auch dort, große Spaltungen hervor. Der König Richard und der Herzog von Lancastre, welche Carl liebten, waren dadurch sehr betrübt; der Herzog von Lancastre besonders beklagte das Ereigniß sehr, welches er nicht nur für Frankreich, sondern für die ganze Christenheit verderblich hielt. »Dieser Wahnsinn«, wiederholte er oft gegen die Ritter und Junker feiner Umgebung, »ist ein großes Unglück, denn der König Carl war ein Mann von Willen und Kraft, und wünschte den Frieden zwischen den Reichen deshalb so sehr, um gegen die Ungläubigen ziehen zu können. Jetzt ist das sehr verzögert, denn er war die Seele dieses Kreuzzuges, und Gott weiß, ob er nun zu Stande kommen wird.«In der That hatte sich Murad-Bey, den wir gewöhnlich Amurat nennen, und der bei Froissard in dessen veralteter Sprache der Morabakwin heißt, des Königreiches Armenien bemächtigt, und drohte, das Reich der Christen im Orient zu zerstören. Der König Richard und der Herzog von Lancastre waren daher der Meinung, daß der Waffenstillstand, der bei dem Einzuge der Madame Isabelle in Paris geschlossen worden war, gehalten und selbst verlängert werden müßte. Der Herzog von Glocester und der Graf von Esser waren entgegengesetzter Meinung, hatten auch den Grafen von Buckingham,