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Vorwort

Irische Schaubühne Deutsch von Henry von Heiseler Privater Druck der Stifter und Freunde 1933 Herausgegeben von Bernt von Heiseler Im Jahre 1914 plante Henry von Heiseler, im Verein mit Johannes von Guenther, die Herausgabe eines dichterischen Jahrbuchs, welches den Namen »Das Schiff« tragen sollte. Damals wurde, neben anderen bedeutenden zeitgenössischen Dichtern, auch der Irländer William B. Yeats Yeats spricht seinen Namen als langes »eh«, wie in den deutschen Wörtern »gehts, stehts« und dergleichen – nicht, wie wir erwarten könnten, als langes »ieh« wie in dem englischen Namen Keats., zu jener Zeit in Deutschland ein neuer und noch nicht Nobelpreis-gekrönter Name, zur Mitarbeit aufgefordert – die »Gräfin Cathleen« sollte in der Übersetzung Heiselers im ersten Bande des Jahrbuchs erscheinen. Der Krieg zerstörte den Plan. Heiseler wurde vom Kriegsausbruch in Rußland überrascht, er blieb lange Zeit hindurch ganz verschollen. In jenen Jahren der Entfernung, zwischen 1914 und 1922, entstand das große Übersetzungswerk »Irische Schaubühne« – die wahrhafte Wiedergeburt eines Dichters, ja einer ganzen Volks-welt, aus dem Geist der deutschen Sprache. Als Heiseler 1922 nach Deutschland zurückkehrte, waren Umstände eingetreten, welche die Veröffentlichung der Arbeit unmöglich machten. Yeats hatte seine Werke überarbeitet und wünschte die neue Fassung übersetzt zu sehen – die

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