Chapter

Reise nach Monte Carlo

In der Hauptstadt des Hazards Es war ein nebliger Londoner Herbstabend, ein Schaufenster in Regent Street und ein Buch von Anatole France, die meine Reise nach Monte Carlo veranlaßten; welche der drei Ursachen die entscheidendste war, weiß ich noch heute nicht. Das Schaufenster in Regent Street barg neben einem Gewimmel verlockender Anzeigen aller Eisenbahn- und Dampferlinien der Welt ein Panorama des Fürstentums Monaco. Der neblige Londoner Abend bot so ziemlich alles: schöne Lichteffekte der Bogenlampen, Orchestermusik von tausend Autos und ein Gedränge der Londoner Abendhorden, vor allem aber Ruß. Was das Buch von Anatole France betrifft, so hatte ich es soeben in der Oxford Street gekauft; es war Le Jardin d'Epicure; und auf meinem ersten Streifzug durch diesen philosophischen Garten war ich auf Aphorismen über das Spiel gestoßen. »Spieler spielen, wie Liebende lieben, wie Alkoholiker trinken, aus Notwendigkeit, blind, unter dem Einfluß einer unwiderstehlichen Kraft. Es gibt Wesen, verdammt, zu spielen, wie es andere gibt, verdammt, zu lieben … Und sicherlich ist im Spiel etwas, das die Nerven aller Mutigen heftig spannt: es ist kein mittelmäßiges Vergnügen, das Schicksal zu versuchen. Es ist keineswegs ein Genuß ohne Rausch, in einer Sekunde Monate, Jahre, ein ganzes Leben an Furcht und Hoffnungen zu verkosten. Ich war kaum zehn Jahre alt, als M. Grépinet, mein Lehrer, in

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.