I.
Ein paar Tage später waren die Reparaturen beendet. Das Schiff lichtete seine Anker, donnerte sich leutselig hinaus, an den Küstenbatterien vorüber, und vereinte sich ohne Palaver mit dem Rest des Geschwaders. Jetzt war es indessen bitterer Ernst, daß man dem dunstumkreisten Eiland Adieu sagte: die Armada zog also ihre sämtlichen Wurzeln aus dem bubbelnden Meeresboden und begab sich auf die Wanderung gen Norden und gen Osten, in Eintracht, Schweigen und Frieden, um weiter vorwärts zu kommen, über den indischen Ozean hinaus und sich dort mit Vater Nebogatoffs eben formierter Division zu vereinen. Hé! Die Fahrzeuge spazierten in einem großen, schwarzen Haufen – allen den dunklen Rauch auf den Fersen hinter sich herschleppend wie einen konventionellen Witwenschleier – gemütlich die unermeßlichen Wasser hinauf, wo die Wellen mit gedämpften Plätschern von vorne bis nach achtern reichten: die sacht rollende See, wo sich die Sonne an dem einen Ende jeden Morgen kreideweiß heraufpumpte, und sich an dem anderen zur Abendtide wie ein dampfender Blutpfropf hinabsaugte. Jawohl, die allen Grames und allen Protestes entleerte Flotte lutschte sich ruhig – Tage, Wochen, anderthalb Monat hindurch – ewiglich dahin von der Morgendämmerung bis zum Abend gen Osten und Norden, um die japanischen Gewässer zu erreichen. Und dort, Messieurs – hatte Roschdjéstwenskij in einem mündlichen Tagesbefehl mit