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Hurrikan

Im östlichen Teil des Stillen Ozeans, nur wenige Breitengrade vom Äquator entfernt, liegt, über viele hundert Meilen verstreut, eine Unzahl von Inseln und Inselchen. Achtundsiebzig wogenumschäumte Korallendämme bilden die Schutzwehr, an der sich der unablässige Ansturm des Meeres an dieser Stelle bricht. Einige der Lagunen, die inmitten dieser Atolle liegen, sind kaum mehr als Salzwasserteiche, andere wieder, wie etwa die Lagunen von Rangiora und Fakarava, sind bis zu fünfzig Meilen lang und dreißig Meilen breit. Die kleinen Inseln – Motu genannt –, aus denen die Gruppe besteht, sind in weiten Zwischenräumen auf dem Riff, das die Lagunen umschließt, gleichsam aufgefädelt. Die kleinsten unter ihnen werden nur von Seevögeln bewohnt, die in den Pandanusbäumen und zwischen den Wedeln der nicht allzu zahlreichen Palmen nisten. Andere wieder, ein grünes Labsal für seemüde Augen, folgen der gebogenen Linie des Riffs viele Meilen weit, um allmählich dem Blick des Beschauers in verdämmernder Ferne zu entschwinden. Wie klein oder groß sie aber auch sein mögen, gemeinsam ist ihnen allen, daß sie nur schmale Streifen Landes sind, selten breiter als eine Viertelmeile, daß sie sich nur wenige Fuß über den Meeresspiegel erheben und daß sie immer in Gefahr scheinen, von den andrängenden Wogen verschlungen zu werden. Es gibt keine andere Inselgruppe der Erde, die so weit von einem Kontinent

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