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Der tote Zimmermann

Im Westen von Yorkshire, tief im Innern des Landes und von der großen Heerstraße selbst ziemlich abgelegen – denn Eisenbahnen gab es damals noch nicht in dem jetzt von ihnen nach allen Richtungen hin durchschnittenen England – lag ein altes, wohl nicht gerade schon verfallenes, jedoch baufällig genug aussehendes Gebäude. Vor der Reformation hatte es zu einem Kloster gedient, von den Rundköpfen aber genommen und eine Zeit lang zu einer Art Kaserne benutzt, war es später durch Kauf an eine alte katholische Familie übergegangen, die allerdings kein Kloster wieder daraus machen konnte und wollte, aber doch auch soviel als möglich das alte Schloß von den Entweihungen zu befreien suchte, die ein fanatischer Pöbel damals, in der festen Überzeugung, dem lieben Gott damit einen ungemein großen Gefallen zu tun, ausgeübt hatte. Die Klosterkirche oder Kapelle, von der die wütenden Reformatoren wenig mehr als die Gewölbe hatten stehen lassen – und diese ebenfalls nur aus dem Grunde, weil sie sie nicht einreißen konnten –, wurde wieder so weit hergestellt, daß sie den Namen eines »anständigen Gotteshauses« verdiente – wie es die Pastoren und Priester gewöhnlich nennen, wenn die Kirche ländlich und die Pfarrwohnung behaglich eingerichtet ist. Die hohen gewölbten Fenster, aus denen die wilden Soldaten all die zierlichen Steinhauereien, die gotischen Arabesken, Kreuze und Heiligenbilder, mit

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