Chapter

Vorrede

Die Geschichte der Ptolemäer, mit welcher ich mich seit einer Reihe von Jahren in den Mussestunden vorzugsweise und mit Liebe beschäftigt habe, leitete mich auf das Denkmal, dessen griechische Inschrift der Gegenstand dieses Werkes ist. Es war anfangs meine Absicht, nur eine kurze Zeit bei ihm zu verweilen; bald aber fühlte ich mich durch Schwierigkeiten gefesselt, und während ich mir über die Geschichte des fünften Ptolemäers Aufschluss zu verschaffen wünschte, zu so manchen Untersuchungen veranlasst, welche diesen König nicht unmittelbar angiengen und doch von Wichtigkeit zu sein schienen, dass ich sie unabhängig von einem andern Zwecke fortsetzte. Ueberdiess wurden jetzt die Annalen von Champollion angekündigt, welches mich bewog, meinen frühern, umfassendern Plan aufzugeben. Indess war mir die Inschrift nur aus Heyne’s Abhandlung in den Götting. Commentationen genauer bekannt, und obgleich mir dann auch das in London besorgte Fac-simile zu Gesicht kam, nach welchem sie hier nun abgedruckt ist, so bestimmte ich meine Arbeit doch noch nicht für die Presse. Diess geschah erst dann, als ich Gelegenheit hatte, andere über denselben Gegenstand mit ihr zu vergleichen. Denn es drang sich mir die Bemerkung auf, dass er zwar von berühmten Gelehrten, aber nur in Bruchstücken, oder einseitig, oder sehr flüchtig behandelt war. Ich nahm, mit Angabe der Quellen, aus ihren Erklärungen

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