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Der Walfischfänger »Eisvogel« stob beutelüstern an der Jan Mayen-Insel dahin. Er war nicht einer dieser kleinen, als Schoner getakelten Dampfer, die sonst in den nordischen Gewässern dem Wale zu Leibe gehen. Ein großer schlanker Kerl war er, und sein Herz schlug mit dreißig Pferdekräften. Sigfus Thorsteinsson, Islands kühnster Harpunier, befehligte ihn. Er hatte sein langes hartes Walfischjägerleben hindurch Öre auf Öre gelegt, bis er diesen geräumigen Eisenkasten hatte chartern können. Denn er wollte den Wal mit Booten jagen. Diese neumodische Art, die sich in die isländischen Gewässer eingeschlichen hatte, vom kleinen Dampfer aus feig den Wal zu harpunieren, widerstrebte seinem alten Wickingerherzen. In einem Abstand von hundert Metern stampfte der »Eisvogel« an der Küste der Jan Mayen-Insel dahin. Wie schwarze Watte puffte der Rauch aus dem Schlote, trieb in dunklen Wolken der Insel zu und klomm in breiten Schwaden an dem schimmernden Neuschnee des Beerenberges hinan. Helga Helaason stand an der Reling und blinzelte voll staunender Andacht hinüber zu dem blendenden Weiß des Riesengletschers. Hoch oben stieß er mit blinkendem Kegel in den klarblauen Himmel, glitt dann mit breit auswachsendem Rücken viele tausend Meter hinab und grub sich mit baumdicken Eiswurzeln hinein in das grüne gischtsprühende Polarmeer. Jetzt kam mit breitem behaglichen Seemannsgange Sigfus