Chapter

Erster Aufzug

Die Scene ist in einer fremden Seestadt. (Ein Zimmer, zur linken Hand ein Schrank; zur rechten, etwas mehr im Hintergrunde, ein großer Krankenstuhl; neben dem Schranke ein Schirm.) Friedrich, Peter, die das Zimmer aufräumen. Peter. Ob der Herr wohl schon aufgestanden ist? Friedrich. Ich weiß nicht. - Peter, indem er den Krankenstuhl auf die Seite schiebt. In dem Stuhle muß es sich mit wahrem Vergnügen krank sein lassen. Friedrich. Meinst Du? Peter. Und vollends so, wie der Herr von Fuchs - Friedrich. Wie so? Peter. Je nun, ich meine, daß er doch dabei gesund ist, wie der beste Fisch - Friedrich. Wenn er von dem Geschwätz etwas hört, so hast Du am längsten hier gedient. Peter. Ja, daß ich doch ein Tölpel wäre: - Nein, den Punkt in unserm Kontrakt werde ich gewiß nicht vergessen. Es gefällt mir hier im Hause; Du bist ein guter Kamerad, die Köchin ist ein hübsches Mädchen, der Herr bezahlt gut; - und da mag er nun meinethalben auf den Tod liegen; ein Bedienter hat sich um die Verrichtungen seines Herrn nichts zu bekümmern. Friedrich. Daß Du Dich nur aber gegen niemand Fremdes versprichst! Peter. Ei, als wenn ich so ausnehmend auf den Kopf gefallen wäre! - Du denkst wohl, weil ich erst drei Wochen in der Stadt diene?- Ja, da sollst Du mich noch kennen lernen: in acht Tagen will ich Dir aufzurathen geben, grausame Nüsse aufzubeißen, denn - Friedrich. Fort! - der Herr kömmt. Beide

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