Chapter

Viertes Buch, Erstes Kapitel

Georg ging eine schräge, braungoldene Fläche hinunter. In der Tiefe war ein lichter, weißer Wald; die Bäume standen weit voneinander und sahen wie große, schneeweiße Tüten aus, die auf der Spitze standen. Im Näherkommen gewahrte er, daß es riesige, schön gewundene Muschelschnecken waren; ihre Windungen glühten rosig, und in ihnen rieselte es goldig. Vor der nächststehenden waren zwei Pfähle aus Ebenholz, einer immer etwas höher als der andere, so daß sie eine Treppe bildeten, und indem er noch dachte, es müßten, da sie sich gegenseitig stets überhöhten, doch wohl mehr als nur zwei Pfähle sein, war er schon hinaufgestiegen, beugte sich über den rundwulstig nach innen gebogenen Rand der Muschel und sah, daß eine Wendeltreppe hinunterführte. Er stieg sie hinab, sie wand sich ins Bodenlose unter seinen Füßen fort, es ward Abend und Finsternis, dieweil er stieg, aber dann wußte er, daß er wieder die verbotene Treppe im Trassenberger Pallas beging. Diesmal aber war die Tür doch offen, es wehte eisigkalt aus dem Gang, Georg wußte, daß ein solcher da war, ohne ihn sehen zu können, und tastete sich furchtsam, mit beiden Händen die ganz nahen Wände streifend, vorwärts. Bald kam er an eine Biegung, an eine andere, es ging rechts, ging links, Georg dachte: gleich muß die Falltür kommen, er schritt immer langsamer, in großer Angst, auf einmal war eine schwarze Türöffnung da und hinter ihr

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