Widmung
O Schwabenland, wie liegst du weit! Wie zieht in dieser Sommerzeit Ein schwelgend Heimweh meinen Sinn Nach deinen lieben Bergen hin! Im Nachglanz von entschwundnem Glück Lockst du den flüchtgen Sohn zurück. Schön, wie mein junges Aug dich sah, Liegst du vor meiner Seele da. Der Schwarzwald ragt in blaue Luft Mit Quellensturz und Tannenduft. In seinen Schatten mögen nun Die wandernden Gedanken ruhn. Wald meiner Lust, ich bin bei dir, Dein ew'ges Grün rauscht über mir, Und meinem Herzen flüsterst du Ein halbvergessnes Märchen zu, Daß ich ein Lied vergangner Tage Als Gruß von dir den Freunden sage.