Chapter

Erster Teil

Sprache der Liebenden Sei die Sprache des Landes, Ihre Seele der Laut des Volkes! Friedrich Hölderlin. Der Hang des Unlandes ist schon blau von Leberblümchen. Endlich siegt der Frühling. Von Tag zu Tag rollt die Sonne über die Waldränder in höherem Bogen. Es ist immer das gleiche staunentrunkene, süße Lied, wenn der Schnee weggeht, und wird nie ausgesungen, solange es Menschen gibt. Der Frühling weht mit seinem blauen, blauen Band ins Tal, die Amsel bricht in ihre Wipfelsänge aus, es dampft der Acker und braust der Bach, und durch die zarten Buchenwälder eilt es wie Hirtenlachen, obschon Pan längst nicht mehr leben soll. Was soll der Dichter immer wieder, wie es das Leben immer wieder tut, der Liebe Weise neu und festlich künden, wie es zwei packt, wie es zwei trägt in Seligkeit und zwei schlägt in Leid, und, wie es sie trennt in Not und fügt in Glück, besingen. Die jungen Leute könnten wirklich einmal sagen: Ach, laßt uns doch in Ruhe, ihr Dichter, mit dem alten Lied der Liebe in euren Geschichten, wir wissen doch, wie Liebe ist, und wir werden es schon selbst erleben, was man dabei zu gewinnen und zu verlieren 8 hat. Es gibt vielleicht Soldaten in Uniformen und mit heldischem Herzen versehen, die meinen auch, es sei an der Zeit, die Liebesgeschichten sterben zu lassen und dafür harte Mannsmär zu berichten. Doch wenn sie im Frühling, sie sagen vielleicht sachlich im Frühjahr,

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.