Chapter

Aufbruch zur Reise

Adieu – adieu – viel Vergnügen!« »Steigt auch nicht auf den Traunstein.« »Nell, paß auf, daß Väterchen nicht plötzlich abkühlt, du weißt – – –« »Ja – ja – der Hexenschuß –« »Väterchen – nimm nur das Kind in acht –« »Und gib der Nell nicht immer unbedingt nach, Väterchen – denn du weißt, die Nell –« Der Wind verschlang das weitere, der Zug trug die Reisenden aus der Halle. Die Nell ließ ihr Tuch noch eine Weile flattern, dann wandte sie sich um. »Väterchen, jetzt wird sie zur Wahrheit, die Reise.« »Ja, Nell, und sie soll schön werden.« »Wie wäre das anders möglich mit einem solchen Reisegefährten!« »Und mit einem solchen Kameraden, Mädelchen.« Väterchen nickte seiner Nell glücklich zu. »Ich will auch meinen Kopf niemals aufsetzen, immer – immer sollst du bestimmen, Väterchen,« verhieß sie feurig. Väterchen hüstelte ganz unbegründet. »Na, na, Nell, der Mensch soll nicht voreilig sein, besonders nicht in seinen Versprechungen,« warnte er, und seine blauen Augen lachten das hübsche große Mädchen liebevoll an. Ja, Väterchen liebte seine Einzige, die er außer zwei Söhnen besaß, unbeschreiblich und ließ sich, wie die jungen Herren behaupteten, von ihr mehr beeinflussen, als gut war. Nicht, daß sie eifersüchtig gewesen wären, im Gegenteil, beide liebten die Schwester herzlich und ließen sich im Grunde ebenso von ihr beherrschen wie Väterchen. Postdirektor Wartenberg, ein großer,

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