Chapter

1. Kapitel: Der Haifisch in Ölleinwand.

Die Sonne war erst vor einer Stunde aufgegangen. Ihre blendenden Strahlen ließen den Brandungsgischt wie silbernen Schaum aufleuchten. Und diese grelle Tropensonne, die wieder einen glutheißen Tag versprach, beleuchtete an der Steilküste der Nordseite von Groß-Coco, der nördlichsten der Andamanen-Inseln, eine Gruppe von Menschen, unter denen das ehrwürdige Antlitz des arabischen Kaufmanns Ali Mansur besonders auffiel. Neben Harald Harst aber stand die blonde Ellen Dagnaar, die dem Leser aus dem vorigen Band wohl bekannt sein dürfte. Ich selbst, Max Schraut, kniete am Fuße einer der Palmen, die hier unweit des Abhanges wuchsen, und prüfte die Befestigung der Strickleiter, an der Harald nun zum zweiten Male bis zu der Felszacke, dem Totenkopf und der Stahltrosse hinabsteigen wollte. — Der freundliche Leser merkt, daß ich jetzt hier die Lösung des Problems bringen werde von dem ich im vorigen Band die eine Frage offen ließ: Was war an der Stahltrosse, die in die Brandung hinabreichte, festgebunden? Und mit dieser Frage hängt ganz eng eine zweite zusammen: Weshalb trachtete Jupp Palling seinem früheren Freunde Hektor Randell nach dem Leben, weshalb vergiftete er ihn schließlich? — Harst stieg nun an der Strickleiter abwärts … Und Ellen Dagnaar rief ihm noch nach: »Seien Sie doch nur vorsichtig! Ein Sturz in die Brandung wäre sicherer Tod!« Harald bog den Kopf zurück … »Miß Dagnaar,

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