Chapter

Kapitel I

»Hol's der Teufel!« rief plötzlich der alte Roland, der seit einer Viertelstunde unbeweglich dasaß, die Augen auf das Wasser geheftet, und ab und zu mit leichter Bewegung seine Angel, deren Schnur in die Meerestiefe niedergesunken war, anzog. Frau Roland saß hinten im Schiff neben Frau Rosémilly, die zu diesem Fischzug eingeladen war. Nun wachte sie auf und wendete den Kopf zu ihrem Mann: – Was ist denn! – Was ist denn! – Hieronymus. Der gute Mann antwortete wütend: – Es beißt absolut keiner mehr an, seit Mittag habe ich nichts gefangen. Man sollte nur mit Männern angeln gehen, die Frauenzimmer sind immer schuld, daß man zu spät abfährt. Seine Söhne, Hans und Peter, die beide, der eine auf Backbord- der andere auf Steuerbordseite, eine Angelschnur hielten, die sie um den Zeigefinger gewickelt, begannen zu gleicher Zeit zu lachen, und Hans antwortete: – Das ist aber nicht artig gegen unseren Gast, Papa! Herr Roland wurde verlegen und entschuldigte sich: – Bitte um Verzeihung, Frau Rosémilly, ich bin nun mal so. Ich lade Damen ein, weil ich gern mit ihnen zusammen bin, aber wenn ich dann mal das Wasser unter mir weiß, denke ich nur noch an die Fische. Frau Roland war ganz wach geworden und blickte verzückt auf die Klippen und das Meer in der Weite. Sie murmelte: – Aber ihr habt doch eine Menge gefangen. Doch ihr Mann schüttelte den Kopf, während er einen liebevollen Blick auf den

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