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Hans Berner und seine Söhne

Hans Berner war ein wackerer Metzgermeister, verstand sein Handwerk wohl und war ein braver Mann dazu. Er war aber auch ein starker und wenn er, seinen Schnauz, so hieß sein Hund, hinter sich, über Feld ging, so trug er unbesorgt seinen Gurt voll Geld; drei oder viere nahmen denselben ihm nicht ab, das wußte er wohl. Es hättens aber ein halbes Dutzend kaum gewagt, denn Hans Bernern sah man es von weitem an, daß er Mark in den Knochen hatte, mehr als ein anderer, so groß und vierschrötig war er und zudem weit und breit bekannt mit seiner Kraft. In seinen jungen Jahren war er nicht immer ein zahmes Lamm gewesen, sondern zuweilen ein wilder Hecht, und manche Tanzstube hatte er ausgeräumt mit seinen gewaltigen Armen. Der junge Metzgermeister gefiel den Bauerntöchtern nicht schlecht, und wenn er an einer Kilbi oder an einem Märit mit einer tanzen wollte, so sagte es ihm keine ab. Dann aber wurden die Bauernsöhne eifersüchtig und kamen über ihn wie über Simson die Philister, und Hans Berner schlug manche Schlacht mit ihnen, trug manches Loch im Kopfe heim und schlug noch mehr, ward aber nie gebodigt, sondern schlug sich entweder durch oder fegte die Stube. Und wenn er am Sonntag sich auf Tod und Leben geprügelt hatte, und er ging am Montag über Feld, so kaufte er im lieben Frieden seinen ärgsten Gegnern ihr Vieh ab, und sie waren wieder die besten Freunde und trugen einander nichts

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