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Vorwort

Aus der Reihe der Beiträge Friedrich Ratzels zu den »Grenzboten« faßt dieser Band eine Anzahl von Bildern und Skizzen zusammen, die in ihrer Art und ihrem Inhalt neben den mehr wissenschaftlichen, kritischen und politischen Beiträgen für sich stehen. Die meisten davon sind im Laufe der Jahre von ihrem Verfasser selbst veröffentlicht worden, einen Teil haben die »Grenzboten« erst nach seinem Tode gebracht. Zum Titel hat der Band die Überschrift erhalten, die Ratzel seinen Jugenderinnerungen, die die erste Abteilung bilden, gegeben hatte. Diese und die Bilder aus dem Kriege mit Frankreich sind Bausteine zu einem größern Werke, das Ratzel plante. Es sollte, halb Dichtung, halb Wahrheit, auf seinen Erinnerungen aufgebaut werden; die einzelnen Skizzen sollten »durch Betrachtungen über die Natur und das Leben verbunden werden, die den Leser in den weiten Horizont der Welt aus dem kleinen Leben des Einzelnen hinausführen sollten.« In den Mußestunden der Ferienzeit des vergangnen Jahres gedachte der Heimgegangne die Arbeit, mit der er sich die letzte Zeit seines Lebens mit Vorliebe beschäftigt hatte, fortzusetzen und zunächst seine Studienzeit zu schildern, die die Jugenderinnerungen mit den Kriegsbildern verbinden sollten. Aber sein allzu früher Tod setzte seinem Schaffen ein Ende, und das Werk blieb unvollendet. Doch wird es auch in diesen Bruchstücken, die zu dem Schönsten gehören,

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