Chapter

Die Anklage der Mrs. Beanly

Ich sprang auf meine Füße und blickte Dexter an. Ich war zu erregt, um sprechen zu können. Meine äußersten Erwartungen waren nicht auf diesen Ton der Ueberzeugung vorbereitet gewesen, in dem er gesprochen hatte. »Setzen Sie Sich wieder,« sagte er ruhig. »Worüber denn erschrecken? In diesem Zimmer kann uns Niemand hören.« »Haben Sie denn keinem Anderen gesagt, was Sie mir soeben mittheilten?« fragte ich nach einer längeren Pause. »Niemals. Weil Niemand sie beargwöhnte.« »Selbst nicht die Richter?« »Selbst nicht die Richter. Es besteht weiter kein legales Zeugniß gegen Mrs. Beanly.« »Wenn Sie Richter gewesen wären, würden Sie wohl die Schuldige überführt haben?« Er lachte über die Idee. »Sehen Sie mich an,« sagte er. »Wie kann ein Mann Jemand überführen, der an seinen Stuhl gefesselt ist? Außerdem lagen noch andere Hindernisse auf meinem Wege. Ich bin ein vorsichtiger Mann, obgleich Sie es nicht bemerkt haben werden. Dennoch konnte ich meinen angemessenen Haß gegen Mrs. Beanly nicht ganz verbergen. Wenn Augen Geheimnisse erzählen können, muß sie in meinen Blicken gelesen haben, daß ich danach hungerte und dürstete, sie am Galgen zu sehen. Mrs. Borgia-Beanly war aber ans ihrer Hut gegen mich. Ich bin nicht im Stande ihre List zu beschreiben. Sie übersteigt das Maß alles Glaubhaften. Wenn Sie noch jemals überführt werden sollte, wird es nicht durch einen Mann geschehen, sondern

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