Siebentes Kapitel: Jakob II.
Siebentes Kapitel. Jakob II. Inhalt. Wilhelm, Prinz von Oranien. Wilhelm Heinrich, Prinz von Oranien-Nassau, nimmt in der Geschichte Englands und der gesammten Menschheit eine so bedeutende Stelle ein, daß es wünschenswerth erscheint, die markirten Züge seines Characters mit einiger Ausführlichkeit zu zeichnen.1 1. Die Hauptquellen, aus denen ich meine Schilderung des Prinzen von Oranien geschöpft habe, sind Burnet’s Geschichte, Temple’s und Gourville’s Memoiren, die Unterhandlungen der Grafen Estrades und Avaux, Sir Georg Downing’s Briefe an den Lordkanzler Clarendon, Wagenaar’s umfangreiches Geschichtswerk, Van Kampen’s Karakterkunde Vaderlandsche Geschiedenis, und vor Allem Wilhelm’s eigene vertrauliche Correspondenz, von welcher der Herzog von Portland Sir Jakob Mackintosh eine Abschrift zu nehmen erlaubte. Sein Äußeres. Er stand jetzt in seinem siebenunddreißigsten Lebensjahre, war aber körperlich und geistig älter als andere Leute in diesen Jahren. Man könnte fast sagen, er sei niemals jung gewesen. Sein Äußeres ist uns fast eben so gut bekannt, als seinen eigenen Heerführern und Räthen. Bildhauer, Maler und Münzschneider haben ihre ganze Geschicklichkeit aufgeboten, um seine Züge der Nachwelt zu überliefern, und diese waren von der Art, daß kein Künstler sie verfehlen und daß, wer sie einmal gesehen, sie nie vergessen konnte. Sein Name erinnert uns sogleich an eine