Zweites Buch
Schreckliche Fehde, die sich in dem Wirthshause erhob, wo die Gesellschaft speiste, nebst den blutigen Folgen, die sie für Herrn Adams hatte. Sobald die Passagiere abgestiegen waren, begab sich Herr Adams, wie er zu thun pflegte, direct in die Küche, wo er Joseph am Feuer sitzend, und die Wirthin beschäftigt fand, dessen Bein zu salben, denn das Pferd, das Herr Adams von seinem Küster geliehen, hatte einen solchen Hang zum Niederknieen, daß man hätte glauben sollen, dieses liege in seinem Beruf, wie in dem seines Besitzers; doch ließ es sich nie eine solche Absicht vorher merken, es lag oft auf den Knieen, wenn der Reiter es am wenigsten vorhersehen konnte. Dieses war jedoch für den Pfarrer, der daran gewöhnt war, weniger beschwerlich; und da seine Beine fast den Boden berührten, wenn er auf dem Thier saß, so hatte er keine große Strecke zu fallen, und warf sich bei solchen Gelegenheiten immer mit so großer Gewandtheit vorwärts, daß er nie in Schaden gerieth, und wenn er sammt dem Pferde mehrere Schritte fortgerollt war, standen beide ruhig wieder auf, und waren so gute Freunde wie zuvor. Der arme Joseph, der noch nie mit einem solchen Geschöpf zu thun gehabt, kam nicht so gut davon, obgleich er ein vortrefflicher Reiter war, sondern erhielt, da er mit dem Bein unter das Thier fiel, eine starke Quetschung, auf welche die gute Frau, wie wir bereits berichteten, eine warme Hand