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I. Der Mann ohne Kopf.

I. Der Mann ohne Kopf. Wer zum erstenmal nach München kommt und die große, weitüberwölbte Bahnhofshalle verläßt, der wird sofort überrascht auf den sich vor seinen Augen ausbreitenden freien Platz sehen. Hier breiten sich sternförmig eine Anzahl Straßen aus, die durchweg großstädtisches Aussehen zeigen. Die Straßen sind alle breit und gut angelegt, die Häuser größtenteils prunkvolle Neubauten, und die übrigen lassen nicht verraten, daß sie schon mehrere Jahrzehnte auf ihrem Platze stehen. Hat sich nun der Fremde durch die vor der Bahnhofshalle stehenden Droschkenführer und Dienstmänner hindurchgeschlängelt und auch glücklich die ewig rasselnden, schrill läutenden »Elektrischen« ohne Unfall passiert und pilgert die nächste ihm gegenüberliegende Straße entlang, so wird er überall nur schön angelegte Straßen und hochragende Bauten finden. München ist Großstadt geworden. Aber wenn er einmal längere Zeit sich in dieser »bierseligen« Stadt aufgehalten hat, wird er gar bald die Erfahrung machen müssen: es ist nicht alles Gold, was glänzt. Er wird gar bald auch mitten in der Altstadt Gäßchen und Winkelchen entdecken, baufällige Häuser, deren Einsturz man scheinbar täglich erwarten kann. Jedoch sind dies verhältnismäßig nur sehr wenige Plätze. Lenken wir aber nunmehr unsere Schritte nach dem Stadtteil Münchens rechts der Isar! Die beiden außenliegenden Vorstädte Haidhausen und Giesing

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