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Gelegentliche Betrachtungen über den Charakter des gegenwärtigen Standes der Naturwissenschaft

[In: Phoenix, eine Zeitschrift für Kunst, Litteratur, Wissenschaft und Industrie, redigiert von J.L. Klein, Jahrgang 2, Heft 7, Berlin (12. Februar) 1854, S. 52-54] Wie die Weltkörper im rastlosen Fortschreiten im Weltraume immer neue Gegenden dieser Unendlichkeit durchziehen und nie jemals wieder ganz auf denselben Punkt, auf dem sie früher einmal sich befanden, zurückkehren, so auch die Naturwissenschaften. Beide haben etwas Spiraliges in ihrem Verlaufe und täuschen daher leicht den unerfahrenen Beobachter, welcher, dieweil sie in gewissen Beziehungen (so z. B. die Planeten in ihrem Umlaufe um die Sonne) wirklich dahin zurückzukehren scheinen, wo sie schon früher sich bewegten, alsbald versucht ist, solche nur annähernde Wiederkehr als alleiniges Gesetz derselben geltend zu machen; aber in beiden Fällen bleiben dergleichen Annahmen ein gewaltiger Irrthum. Sonderbar! bei den Naturwissenschaften hält es nun nicht schwer, die Masse zu überzeugen, daß jener Schein von Rückkehr wirklich nur eben ein Schein sei, und nie z. B. die alte iatromathematische Schule des siebzehnten Jahrhunderts durch die physikalisch-chemische des neunzehnten vollkommen wieder dargestellt werde; in der Astronomie hingegen halten selbst die Fachgelehrten noch hartnäckig an der Lehre eines blos elliptischen Umlaufs, und es hilft nichts zu wissen, daß die in früherer Zeit als feststehend betrachteten

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