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Gedichte und Fabeln

Gedichte und Fabeln Wenn sich auf des Krieges Donnerwagen Menschen waffnen, auf der Zwietracht Ruf, Menschen, die im Busen Herzen tragen, Herzen, die der Gott der Liebe schuf: Denk' ich, können sie doch mir nichts rauben, Nicht den Frieden, der sich selbst bewährt, Nicht die Unschuld, nicht an Gott den Glauben, Der dem Hasse, wie dem Schrecken wehrt; Nicht des Ahorns dunkelm Schatten wehren, Daß er mich im Weizenfeld erquickt, Und das Lied der Nachtigall nicht stören, Die den stillen Busen mir entzückt. Nicht aus des Herzens bloßem Wunsche keimt Des Glückes schöne Götterpflanze auf. Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich Des Schicksals harten Boden öffnen, soll Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten Und Taten in die offnen Furchen streun. Er soll des Glückes heil'gen Tempel sich Nicht mit Hermeos' Caduceus öffnen, Nicht wie ein Nabob seinen trägen Arm Nach der Erfüllung jedes Wunsches strecken. Er soll mit etwas den Genuß erkaufen, Wär's auch mit des Genusses Sehnsucht nur. Nicht vor den Bogen tritt der Hirsch und wendet Die Scheibe seiner Brust dem Pfeile zu; Der Jäger muß in Feld und Wald ihn suchen, Wenn er daheim mit Beute kehren will; Er muß mit jedem Halme sich beraten, Ob er des Hirsches leichte Schenkel trug, An jedes Baums entreis'tem Aste prüfen, Ob ihn sein königlich Geweih berührt; Er muß die Spur durch Tal und Berg verfolgen, Sich rastlos durch des Moors

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