Abenteuer der Arbeit
Was leicht mir in den Schoß fiel, wie schwer muß ich's erwerben, bang vor des Worts Verderben. O daß mir dieses Los fiel! Zuerst war's in der Hand mir, dann wollt' es sich entfernen, da mußt' ich suchen lernen; es schwindet der Verstand mir. Das Wort hier ist ein Zunder für das an jener Stelle Gleich brennt die ganze Hölle. Das Wort ist mir ein Wunder. Wie öffnet es die Lider, die sonst geschlossen waren. Hier gibt es nur Gefahren. Ich kenn' das Wort nicht wieder. Tausch' ich es, wird's mich täuschen. Wie es sich an mich klettet, seitdem ich es gerettet aus vielfachen Geräuschen. Das was mir einfiel, hat mich, der ich's nie haben werde, ich steh' auf schwanker Erde und setze selber matt mich. Ich wähl' im Zweifelsfalle von zweien Wegen beide. Ich röste mich am Leide, bin in der Teufelsfalle. Ein unerschrockner Tadler will ich mir nichts erlauben, als aus dem reinsten Glauben zu spielen Kopf und Adler. Und wenn der Kopf aufs Wort kam, der Adler fällt getroffen – so blieb der Zweifel offen, ich weiß nicht, wie ich fortkam. Wer mit dem Geist verwandt ist, in Bildern und in Schemen die Welt beim Wort zu nehmen – beim Himmel kein Pedant ist! In sprachzerfallnen Zeiten im sichern Satzbau wohnen: dies letzte Glück bestreiten noch Interpunktionen. Wie sie zu rasch sich rühren, wie sie ins Wort mir zanken – ein Strich durch den Gedanken wird mich ins Chaos führen; obgleich ein