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Die Festung Gaeta

Zwischen dem Golf von Terracina und dem von Neapel, löst sich von dem teilweise vulkanischen Gebirgsknoten der Apenninen bei Itri und Fondi eine trichterförmig sich verschmälernde Landzunge ab, welche amphitheatralisch zu einem kurzen, sandigen, etwa 700 Meter breiten Hals dieses Trichters niedersteigt, und dann plötzlich einen Kopf dieses Halses in einem riesigen Felsenkessel bildet und seine schroffen Wände der Meeresflut entgegenwirft. Diese Landzunge bildet den Golf von Gaëta, – auf diesem Vorgebirge liegt die Festung Gaëta. Weit taucht hier der Blick ins tyrrhenische Meer, schweift über die ponzischen Inseln am fernen Horizont und wandert an der Küste entlang, an der Mündung des Volturno vorüber, bis in der verschwimmenden Ferne Ischia, das Vorgebirge Mysene den Golf von Neapel abschließen. Von der Seeseite, dem Südwesten her gesehen, bieten die zerklüfteten Kalkfelsen einen grotesken Anblick. An den schroffen schwarzbraunen Wänden, die hier nicht des Schutzes künstlicher Befestigung bedürfen, bricht sich die weißschäumende Brandung und schlägt ihre Zungen in die ausgehöhlten Risse und Grotten. Auf der halben Höhe erheben sich die Etagen der Festungswerke mit umfangreichen Kasematten. In verhältnismäßig kurzer Entfernung (kaum 500 Schritt) von der Linie der Festungswerke, laufen die Häuserreihen der Vorstadt, Borgo de Gaëta, entlang, denen sich Albano und Spiaggia

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