Chapter

Erstes Kapitel

Als Vincent van Gogh, Maler und Niederländer, am zwanzigsten Februar 1888 mehr tot als lebendig nach Arles an der Rhone im südlichen Frankreich kam, wo er Rue Cavalerie 30 in der Herberge Carrel unterkroch, war er in vielen Ländern herumgeworfen worden, zuletzt in Gassen an der Peripherie von Paris, deren stinkende Fäulnis ihm Hirn und Nerven geschwächt hatte, gestrandet. In Kneipen, Kellern, Dachkammern, auf Hurenbetten, wo Silber und Kupfer sprang, gute Worte verstummten, hatte aus Alkohol und Absinthräuschen seine Sehnsucht voll Abscheu heftiger ins Freie gepocht, bis er eines Morgens ein Nichts im Koffer dem Zuchthaus der Weltstadt entsprungen war. Auf dem Marsch zum Bahnhof an des Schlachthofs Rückfront vorbei stand beim Anblick von Hekatomben für den Bauch von Paris aufgebrochener Schweine und Rinder, die mit frischem Rot bluteten, das mit tausend Farben prangende Bukett vor ihm, das er statt seiner schwarzen holländischen Schinken endlich malen wollte. Blitzschnell war seines Lebens Anlaß zwei Atemzüge lang in ihm klar: als reines Licht vom Himmel auf Pflanzen geschüttet, des Wesentlichen Kern, sei's in ein paar Blumen aufzusaugen. Das sollte zum Ausgleich bisher finsteren Wandels für den Rest diesseitigen Lebens sein geziemender Geleitbrief sein. Stille des Städtchens fiel ein Bausch Watte auf sein Ohr, als er, den Leib in eines schäbigen Gasthofsbetts Laken, erlebtes

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.