Zum Geleit
Während sich in den ersten Bänden der Freiheitskampf des bedrückten indischen Volkes vor unsren Augen abspielte, sahen wir in den darauf folgenden Werken den kühnen Sohn eines alten französischen Geschlechtes, der unter dem Druck Louis Napoleons seine Heimat aufgab und seinen seltsam phantastischen Zug nach dem Gold der Azteken ausführte. Wir begegnen dort zum erstenmal dem Schatten des Mannes, der, durch den Ruhm seines größeren Onkels zwar stark beeinträchtigt, dennoch eine gebietende Gestalt der neueren Zeit war. Das abenteuerliche Leben Napoleons III., sein Aufstieg, seine Einmischung in die politischen Ränke der europäischen Regierungen machen ihn zu einer der merkwürdigsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. In den historischen Romanen Retcliffes taucht dieser Mann immer wieder auf; sein Schatten schwebt über den Ereignissen und man fühlt seine Hand, wie sie die Fäden zieht, an denen die Marionetten der europäischen Kabinette hängen. Der Krimkrieg, der mit der Erstürmung von Sewastopol endete, war Napoleons Werk. Auch in Italien, dem Land seiner Abstammung, bereitete sich seit Jahrzehnten eine Bewegung vor, die Louis Napoleon die ersehnte Gelegenheit zur Einmischung bot. Lange schon warm dort Kräfte am Werk, um das in viele kleine Staaten gespaltene Italien wieder zu einen. An der Spitze dieser Bewegung standen zwei Männer, deren Wirken und Handeln sich wie ein roter