Chapter

Dmitry Korsakow

Dmitry Korsakow pflegte alltäglich gegen drei Uhr nachmittags sich darüber zu ärgern, daß er erwacht war. Diesmal dachte er, es sei doch wirklich schamlos, daß man nach acht Uhr morgens dem Tag nicht mehr entgehen könne. Dann spuckte er elfmal empor. Da er die Decke des Ateliers nicht treffen konnte, beschloß er, so lange emporzuspucken, bis er den Speichel einmal so kerzengerade hochgeschleudert hätte, daß er in den Mund zurückfiele. Endlich begann seine Zunge dick zu werden und matt. Er hatte noch so viel Kraft, den Polster umzuwenden und sein Haupt für den Schlaf trocken zu legen. Abends träumte er, daß jemand, vielleicht eine Kreuzspinne, mit einer Kanone auf sein linkes Ohr schösse. Nuscha Dymows Füßchen verschwand in einem grauen Hemd, das im Atelier vor der Tür schlief. Sie sagte deshalb sehr laut: »So ein Schwein.« In Dmitrys Hirn langte mit breitem Knall eine große Kugel an und bewirkte, daß sein Kopf aus dem Bett rutschte und so lange durch die Diele wollte, bis ihn der hinterherdrängende Körper auf die Seite legte. Nuscha befreite seine Füße, die noch in der Decke hingen, so gewissenhaft, daß die Fersen heftig niederklopften. Während Dmitry infolgedessen bemerkte, daß er abermals erwacht war, ließ Nuscha mit ihrem Posterieur auf ein Brett sich fliegen, das über zwei Kisten genagelt war, um einen Schreibtisch zu verwirklichen. Sie pfiff: »Mariette, ma belle cocette« …

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