Widmung
Den Manen meines verstorbenen Gatten Hermann von Hillern. Seitdem Du ruhest unter den Todten Ward mir der Friedhof heimisch und traut, Dir sei es, Todter, drum dargeboten, Was dort mein sinnend Auge geschaut! Da wir noch theilten die Arbeit des Lebens, Hast Du Dich oft meines Fleißes gefreut, Nun – auf Deinem Grabe vergebens Welket dahin, was die Erde uns beut! Friedhofsblumen nur, Thränen entsprossen, Die ich geweinet auf Deinem Stein, Haben Dir grüßend die Kelche erschlossen, Dir meines Strebens Boten zu sein! Freiburg i. Br., October 1883.