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Erstes Capitel. Wohin? Nichts ist geheimnißvoller, wie eine Seefahrt, bei der man das Reiseziel nicht kennt

Erstes Capitel. Wohin? Nichts ist geheimnißvoller, wie eine Seefahrt, bei der man das Reiseziel nicht kennt. Da sammelten sich im Frühjahr 1798, Fahrzeuge, Piloten, Truppen, Gelehrte, in Toulon. Jeder hatte nur den Befehl empfangen, sich einzufinden, einen der allgemeinsten die es giebt. Aber vergebens zerbrach man auf Caffeehäusern, oder Lustwandlungen am Seegestade den Kopf, wohin Steuer und Seegel lenken würden. Nur dem großen Haupte war das Geheimniß bekannt. Das Ohr der Neugier hing an jedem Munde, doch die Lippen, von denen Befriedigung ertönen konnte, schwiegen. Der Matros wünschte, es mögte nach Jamaika gehn, weil es dort den besten Rum giebt. Dem Krieger wäre die Fahrt nach den Brittischen Küsten, die willkommenste gewesen, um seine Uniform aus dem besten Tuche der Welt gefertigt, und ihre Taschen mit Guineen gefüllt zu sehn. Nach Peru wäre lieber der Geometer gesegelt, dort einen Meridian zu messen. Der Mineralog sehnte sich nach Ländern voller Ur- Gang- Flötz- und vulkanischen Gebürge, um erdige, salzige, metallische und gemengte Fossilien zu sammeln, und noch neue zu entdecken. Dem Botaniker konnte der Zug nicht weit genug gehn, denn er wollte die Mooshirse in Afrika, die Schaukelpflanze auf den Südseeinseln, den Kannenträger in Zeilon, den Asant in Persien, die Mimose in Amerika, und den Bonanapas-Giftbaum in Java suchen. So dachte der Zoolog, denn der Macacco in

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