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Mexiko vor 1835.

Bis zum Freiheitskampfe hatten zwar die spanischen unersättlichen Beamten und Aristokraten alles Männliche, alles Selbstgefühl der Mexikaner durch Betrug und blutige Hinrichtungen gefesselt, und Sklaven, nein schlimmer als solche, Hunde waren die Völker auf den eigenen schönen Hochebenen und Gebirgen Anahuaes. Indeß noch waren diese Blutsauger nicht die größten Feinde, mit denen die Nation zu kämpfen hatte, ein anderer, gefährlicherer, mit den vorigen Hand in Hand gehend, hatte seine furchtbare Waffe gegen die Bewohner gezückt. Loyola’s Zöglinge hatten mit Hülfe der Folter und des Scheiterhaufens den einst friedlichen Völkern eine den Geist tödende Formen-Religion aufgezwungen. Mit Demoralisation fingen diese Diener Gottes an, die Indianer zum Christenthume zu bekehren, und herrlich, ja herrlich ist ihnen das fromme Werk gelungen; ihr Meisterstück haben sie hier gezeigt und nicht einen Schritt sind sie hinter ihren Brüdern in Süd-Amerika zurückgeblieben. Schaudernd wandert der Blick von den Grenzen der Nordamerikaner-Freistaaten über den Süden hinab; herrliche, unvergleichliche Ländereien dehnen sich hier aus, aber alle diese üppigen Strecken sind mit Mord und Wollust befleckt. Mexiko’s unbeschreibliches Elend hatte endlich jenen Punkt erreicht, auf dem zu verharren andere als menschliche Kräfte erforderlich sind. Wüthend, wahnsinnig rissen sich die in Lumpen gehüllten

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