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Eros' Irrfahrt

Uns allen, denen das Leben nicht entglitten ist wie ein weicher, warmer, klangloser Spätsommertag, und die wir auf der Höhe des Lebens stehend die Abschnitte und Wendepunkte unseres Daseins betrachten – wie der Wanderer den zurückgelegten Weg – uns treten bei der Rückschau andere Punkte als Abgrenzung der einzelnen Wegstrecken hervor als auf dem Wege selbst; was einem da gleichgültig und nebensächlich erschien, zeigt sich später bei der Rückschau als beherrschender Ausgangs- und Wendepunkt. Undeutlich und verschwommen tauchen Tage und Erinnerungen aus der frühesten Jugend auf, die bestimmend für unser Leben wurden; hier und dort spricht eine Jahreszahl vom Tode … und immer herber und klarer eilen die Zahlen durch unser Gedächtnis. Da haben wir eine Niederlage zu verzeichnen gehabt, dort eine Enttäuschung überwunden – hier wiederum schienen wir dem Leben eine neue Bedeutung abzugewinnen. Und im Kaleidoskop des Geschehens sprechen endlose Tage und Nächte ihre uns unvergeßliche Sprache und klingen nach! Und je schwerer das Geschehen und Erleben war, desto härter geprägt stehen unverlöschlich die Daten da und geben aneinandergereiht das Bild eines Lebens! Wenn ich heute Rückschau halte und mein Leben überdenke, so erinnere ich mich eines Septembertages, wo ich mit meinem Vater und ein paar Freunden von ihm zum Monte Albano hinaufstieg. Damals und noch lange nachher erschien er mir

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