Chapter

I. Spieler und Fälscher

Etwa ein Jahr nachdem mich meine Jugendthorheiten, deren Hauptquelle das Spiel war, und deren Erzählung kein Interesse für meine Leser haben würde, zum Eintritt in die Londoner Polizei gezwungen hatten, wurde ich ein Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit für einen der obersten Chefs der Civilgewalt. Diese Aufmerksamkeit war die Folge der Gewandtheit und Entschlossenheit, die ich bei der Entdeckung eines lange verborgen gebliebenen Verbrechens gezeigt hatte. Die Rädelsführer und ihre Mitschuldigen waren durch mich zur Haft gebracht worden. Das Verbrechen hatte einem der angesehensten Kaufherren im Westende von London Leben und Vermögen gekostet; das Leben konnte ich ihm nicht zurückgeben, aber seine Kinder kamen wieder in den Besitz eines großen Theiles seines Vermögens. Eines Morgens also ließ mich der Chef der englischen Polizei zu sich kommen, und gab mir nach einer langen Unterredung nicht nur seine Zufriedenheit über mein Verhalten in der fraglichen Angelegenheit zu erkennen, sondern setzte auch hinzu, daß sich wahrscheinlich sehr bald eine Gelegenheit finden werde, meine Gewandtheit und Kaltblütigkeit, von der ich einen so glänzenden Beweis gegeben, in einer höchst wichtigen Angelegenheit zu benützen. »Ich glaube Sie übrigens schon früher gesehen zu haben,« sagte er, als ich mich entfernen wollte; »Sie befanden sich damals in ganz andern Verhältnissen als jetzt.« Als er

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