Vorwort
Erinnerungen aus den Jahren 1837, 1838 und 1839. „Victrix causa Diis placuit, victa . . . . . . . “ Erster Theil. Frankfurt am Main. Druck und Verlag von Johann David Sauerländer. 1841. Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzen von Preussen, in tiefster Ehrfurcht und treuester Anhänglichkeit Fürst Felix Lichnowsky. Dieses Buch, wie ich es der Oeffentlichkeit übergebe, hat zwei Seiten. Die eine ist nur für meine Freunde, sie werden auch das Mangelhafte freundlich aufnehmen, das minder Bedeutende nicht ohne Interesse lesen. Die andere Seite ist für die Geschichte; was ich gesehen, gehört ihr an. Es sind Bruchstücke aus einem Trauerspiele, welchem kommende Zeiten vielleicht noch eine größere Bedeutung beimessen werden, als die Gegenwart, die nur nach den Erfolgen schließt. Ich liefre meinen Beitrag als Augenzeuge; die Beurtheilung, den höhern Standpunkt, überlasse ich dem Geschichtschreiber, Diplomaten und Militair. Ich habe nicht die Anmaßung für einen von ihnen besonders geschrieben zu haben, sondern erzähle eben nichts mehr oder weniger als meine Erlebnisse, quaeque ipse miserrima vidi … Brüssel, am 16. März 1841.