Von Unalaska nach Californien.
Den 14ten September. Die Arbeiten auf dem Rurick waren vollendet, das Wasser eingenommen, und wir alle bereit, Unalaska mit Tagesanbruch zu verlassen; nur Doctor Eschscholz, welcher Abends vorher einen Spaziergang unternommen, um zu botanisiren, war noch nicht wieder da. Auf meine Bitte schickte Herr Krukof eine Menge Leute mit Laternen ins Gebirge, welche so glücklich waren, ihn noch vor Sonnenaufgang zu finden. Auf seiner Promenade von der Dunkelheit überrascht, hatte er nicht gewagt, die steilen Felsen herabzuklettern, sondern beschlossen, auf seinem hohen Standpunkt den Anbruch des Tages mit Ruhe zu erwarten. Unsere Freude über die glückliche Wiederkehr unseres eben so liebenswürdigen als geschickten Arztes, war unbeschreiblich, und wir hatten ihn kaum in unserer Mitte, als die Anker gelichtet wurden, und ein günstiger Wind uns aus dem Hafen brachte. Das Wetter war während unseres Aufenthalts in Unalaska ziemlich warm gewesen, und nur die schneebedeckten Gipfel der Berge kündigten den nahen Winter an. Man hatte mir in Unalaska die Passage zwischen den Inseln Akun und Unimak als die sicherste gepriesen, um in den Ocean zu gelangen, und ich richtete den Cours dahin. Den 15ten umsegelten wir bei Tagesanbruch die nördliche Spitze der Insel Akun, und befanden uns in der Straße, die rein und gefahrlos schien. Die Insel Unimak lag deutlich vor uns; der majestätisch-hohe,