Eingeschneit
Es war in den Jahren, da einen weder die Wissenschaft noch der Geldbeutel durch ihre Schwere drücken, als sich etliche Studenten von Erlangen aufmachten, um die Welt zu besehen, ob sie auch wirklich so rund sei, wie der Herr Professor sagte. Es waren ihrer drei, die dies Experiment machen wollten. So verschieden sie auch sonst waren, in einem waren sie eins: sie waren drei wackere Musikanten. Der eine sang einen hohen Tenor und brauchte keine Feuerleiter, um zum hohen C hinaufzuklettern; der zweite hatte eine schöne melodische Mittelstimme, und des Basses Grundgewalt war dem dritten verliehen. In hübschem „wassergeprüften“ Sacke verpackt war das Notenbuch eines jeden umgehängt, um gleich losschießen zu können. Zwei hatten einen ehrlichen Ranzen, der dritte aber hatte von einer „Nichte“ eine Reisetasche, mit Blumenbouquetten verziert, erhalten und trug sie derselben zu Ehren. Die Finanzmittel waren sehr mäßig und auf kein „Hotel du Lac“ oder desgleichen, wohl aber auf die niedere Tierwelt berechnet, auf „Bär“ und „Ochsen,“ „Hirsch“ und „Schwan“ und im Notfall auch auf Heuschober und Tannenbäume. Aber die klingenden Stimmen und die klingende und singende Brust waren mehr wert als die klingenden Münzen. „Hat man nichts mehr, dann sieht man auch nichts mehr, so wird rechts abgeschwenkt und umgekehrt,“ das war die Reiseparole. So die drei. Derweilen sie ausziehen und mit feinem