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Ein Gentleman-Buschklepper - 1. Kapitel - Ein besorgter Vater

In der Reihe der indischen Abenteuer Harald Harsts verdient der Gentleman-Buschklepper einen Ehrenplatz. Kaum ein anderes unserer Erlebnisse bot eine solche Fülle von überraschenden, teilweise bitter-ernsten, teilweise komischen Zwischenfällen wie dieses. Eine diesem Problem des »ritterlichen Briganten« leidlich gerecht werdende Einleitung zu schreiben, ist schwer. Drei besondere Ereignisse liefen damals in der am rechten Gangesufer gelegenen Stadt Mirzapur nebeneinander her. Ich will mit der dem Leser fraglos aus Zeitungsberichten bekannten Tatsache von Harsts schwerer Verwundung bei einer Tigerjagd in dem Dschungelgebiet nördlich von Mirzapur beginnen. Die Tigerjagd wurde mit Elefanten unternommen. Harald kam zuerst zum Schuß, fehlte aber, da der Elefant durch das dumpfe Jaulen des Tigers unruhig geworden war. Die Bestie sprang dem Elefanten auf den Rücken, klammerte sich an dem Tragkorbe an und schlug mit der rechten Pranke nach Harst. In demselben Augenblick schoß der Plantagenbesitzer Ribley, der uns zu der Jagd eingeladen hatte. Die Kugel traf das rechte Auge des Tigers von der Seite und durchbohrte Harald die linke Lunge. Die Bestie plumpste herab und entkam. Harst wurde in das Krankenhaus in Mirzapur geschafft, wo er fünf Tage in schwerem Wundfieber lag. Nach vierzehn Tagen war er wieder so weit hergestellt, daß er aus dem Krankenhause an Bord unserer Jacht Atlanta

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