Chapter

Eine famose Aktiengesellschaft

Eines Abends sassen in einer von dichtem Gebüsch umstandenen Talmulde, einige Kilometer von Kimberley, der südafrikanischen Minenstadt, entfernt, fünf ihrem Aeusseren nach zu der ärmeren Bevölkerung gehörige Weisse, in leisem Gespräch beieinander, sämtliche Arbeiter der Viktoria-Diamantmine, - verzweifelte Existenzen, die sicher einst bessere Tage gesehen hatten und langsam von Stufe zu Stufe bis hinab zum Minenarbeiter gesunken waren, -- eine Stellung, in der sie mit Chinesen, Indiern faulen Negern auf derselben Stufe standen. Einer von diesen Leuten, der in dieser wenig vertrauenswürdigen Gesellschaft offenbar tonangebend war, sagte jetzt beruhigend zu den andern: "Verlasst Euch drauf, Jungens! Der Mann kommt sicher! Ausserdem holt ihn ja auch Sertelle ab, damit er den Weg nicht verfehlen kann." Und sich die grobknochigen, verarbeiteten Hände reibend, setzte er hinzu: "Ich sag Euch, Jungens, - das wird ein grossartiges und todsicheres Geschäft, ohne jedes Risiko für uns! Haben wir erst ein anständiges Sümmchen beisammen, so verlassen wir dieses verd... Land und leben wieder drüben im alten Europa als grosse Herren! Ich denk, so in einem halben Jahre dürften wir genug... verdient haben, - genug für uns Sieben, die wir heute die 'Aktiengesellschaft zur Ausbeutung der Viktoria-Diamant-Minengesellschaft' gründen werden." Ueber diesen Witz wurde allseits mit dröhnendem Lachen

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