1. Kapitel. Was Joseph Bodger sah.
Was Joseph Bodger sah. Ein rauher Märzwind strich über den Forst von Rookfield. Die Sonne war etwa seit einer Stunde untergegangen, als Joseph Bodger am Rande des nachtstillen Waldpfades auftauchte. Obwohl schlank von Gestalt und kaum mehr als 26 Jahre zählend, hatte er ein verwelktes, alt aussehendes Gesicht, mit kleinen, schmalen Augen, welche die natürliche Neigung verrieten, in schräger Linie über die lange, spitzige Nase hinwegzuschauen. Ein verblichenes, blaues Tuch war in losem Knoten um den dünnen Hals geschlungen, und wenige Schillinge hätten genügt, ihm den Anzug abzukaufen, der nachlässig auf seinem abgemagerten Leibe hing. Als er die Grenze des Waldes erreicht hatte, verließ er den ausgetretenen Weg, kreuzte ein Stück freier Wiese, setzte sich am Rande des Grabens nieder und tastete nach seiner Pfeife. Nachdem er diese gestopft und angezündet, streckte er sich ins Gras, zog die Beine herauf und entschlummerte friedlich wie ein neugeborenes Kind. Mehrere Stunden lag er in tiefem Schlafe. Sein erster Gedanke nach dem Erwachen galt der mittlerweile ins feuchte Gras gefallenen Pfeife – er hob sie auf, zündete sie frisch an, schüttelte sich gleich einem nassen Hunde, und zur Straße zurückschlendernd, verfolgte er sie bis zum Ende des Waldes, den Hügel hinan, auf dessen Höhe das Dorf Rookfield malerisch hingebettet lag. Der Himmel war trübe, mit Wolken umzogen; die