Glückliche Kindheit
Ein kleiner blonder Junge, hineingeboren in eine – für ihn – unbelastete Deutsche Nachkriegszeit, erkundet seine immer größer werdende Welt, geborgen in einer ärmlichen Familie, deren Mutter es leicht fällt, anderen Menschen Liebe zu schenken, deren Vater es schwerfällt, das Gleiche zu tun (dessen Liebe sich die Kinder aber dennoch sicher sind), dem älteren Bruder – seinem Helden und Beschützer – und der Schwester: wohl akzeptiert, aber nicht sehr beteiligt, da in ihrer eigenen Welt. Der kleine Junge hat Talente, vieles fällt ihm leicht – später wird ein Lehrer sagen: „Du bist der Erste, der in Deutsch und Mathe genauso so gut ist wie beim Fußball.“ Aber der Junge hat noch mehr Glück: Er wächst auf in großer Freiheit – obwohl er später nicht mehr sicher ist, ob man einem zehnjährigen Kind die Entscheidung überlassen sollte, welche weiterführende Schule es besuchen möchte: Der kleine Junge hat diese Freiheit – und er muss seinen Eltern nicht einmal erklären, dass er nur Angst hat, als einziger seiner Klasse aufs Gymnasium zu wechseln, und daher lieber mit den anderen Kindern zur Realschule geht. Eine gute