Chapter

Die Überfahrt

An der Quarantaine vor New-York lag der Dreimaster Adelheid von Bremen mit 274 Einwanderern. Er war zu spät angekommen, um der Prüfung der Gesundheitsbeamten unterworfen zu werden, und so war jetzt die warme, sternenhelle Nacht über dem Schiffe aufgestiegen. Von den Passagieren schliefen nur wenige. Die Meisten von ihnen hatten beim Anblick der nahen Küste schon Nachmittags eine Generalreinigung mit sich vorgenommen, hatten die Koffer geöffnet und sich in sonntäglichen Staat geworfen, damit sie mit Anstand ihren Fuß an das neue Land setzen könnten; jetzt mochte fast Niemand noch einmal die alten Schlafplätze aufsuchen, und wo ein freier Raum auf dem Verdeck war, lag Gruppe an Gruppe bei einander, die Männer rauchend und die oft ausgesponnenen Pläne und Hoffnungen noch einmal durchsprechend, die Frauen mit ihren Kindern beschäftigt oder mit erhöhtem Interesse der Weisheit der Männer lauschend. Unweit der beschränkten Kajüte, welche die Wohnung des Capitäns bildete, hatte sich eine kleine Anzahl junger Leute gelagert. „Immer nur laufen lassen, was sich nicht halten läßt,“ sagte eine joviale Stimme, wie in Fortsetzung des stattgefundenen Gesprächs, „es soll mir nicht einfallen, mir schon einen halben Gedanken über das, was dem Menschen hier passiren kann, zu machen; ich sage, wir kommen morgen hier noch einmal zur Welt, und Keiner weiß mehr von dem, was aus ihm werden wird, als

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.