Chapter

Erstes Kapitel

Ein Kinder-Hofstaat. – Eine Gesindestube, und warum Kathi eine dumme Gans gescholten wird. – Wie Hugo zu drei Koteletten kommt. – Vom einstigen Lindenhof, einer unterbrochenen Lektüre und einer Bluse, die bei Nacht gerichtet werden muß. »Fertig!« sagte die behäbige Köchin, die eben den Nachtisch, bestehend in feinsten Früchten und lecker aussehenden kleinen Kuchen, auf das Brett des Speiseaufzugs gestellt hatte, und oben stand Friedrich, der Diener, und nahm das lautlos Angekommene in Empfang, um es sofort den Herrschaften drinnen im Speisezimmer als Schluß des Essens aufzutragen. Heute waren keine Gäste da, nur die Familie des Herrn Großkaufmanns Lindt, und es gab einige Gänge weniger. Aber Silber- und Tafelzeug, Kristall- und Blumenschmuck blieben in ihrer Feinheit sich gleich, ob Fremde um den Tisch saßen oder nur die Eigenen. Auch der Anzug wurde allabendlich gewechselt. So wollte es die Mutter, die das von ihrer Heimat her gewöhnt war. Sie sah noch sehr jung und hübsch aus, die zarte Frau, die, als einzige Tochter erzogen, ihr Leben lang der Gegenstand von Liebe und Verwöhnung gewesen war, zuerst von den Eltern, die aber früh starben, dann von dem Gatten. Selbst als die Kinder gekommen waren, – Eva, die nun Fünfzehnjährige, dann Heinz, der seit einem Jahr im Kadettenkorps weilte, und Anni, die bei Fräulein Gotthelf, der älteren Dame, die neben ihr saß, zu lernen anfing, –

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.