Was-Der-Drache-Bewahrt
Der Drache hatte die Farbe erkalteten Eisens, und er füllte die Höhle, wie Wasser einen Becher füllt — vollständig, und als wäre er immer dort gewesen. Seine Augen öffneten sich, als Eli aus der Kälte hereinkam, und es waren nicht die Augen, auf die sie sich gefasst gemacht hatte. Sie waren alt und braun und müde, die Augen von etwas, das sehr lange zugehört hatte.
"Du bist gestiegen", sagte er. Seine Stimme war nicht laut. Sie bewegte sich mehr durch den Boden als durch die Luft. "Die meisten, die noch sprechen können, machen sich nicht die Mühe. Sie haben jemanden, zu dem sie sprechen können."
"Ich kam, um dir die meinen zu geben." Elis Worte kamen an den Rändern ausgefranst heraus, jedes kostete sie etwas, das sie schwinden fühlen konnte. "Ehe ich es nicht mehr kann. Ich bin Schreiberin. Ich habe die letzten Worte aller aufgenommen, nur nicht die eigenen, und ich — ich werde niemanden im Raum haben. Ich habe es ausgerechnet. Es ist niemand mehr da, der bei mir säße." Diesen Teil hatte sie nicht sagen wollen. Er war einfach herausgefallen, wie es die wahrsten Dinge tun.
Der Drache betrachtete sie. Hinter ihm, in den dunklen Tiefen der Höhle, wurde sie langsam eines Lautes gewahr, den sie zuerst für Wind gehalten hatte. Es war kein Wind. Es waren Worte — Tausende über Tausende, geschichtet und einander überlagernd, so leise, dass kein einzelnes zu verstehen war, ein