Chapter

Erstes Kapitel

Eines stand fest: musikalisch war Doktor Alwin Herzfeld nicht. Denn, wenn er gegen Abend oder am späten Nachmittag – eigentlich wohl immer zur gleichen Zeit, aber was im Winter Abend, ja beinahe Nacht ist, das ist es ja im Sommer noch keineswegs... wenn Doktor Herzfeld da – er wohnte irgendwo ganz draußen im Westen in einem Gartenhaus – über den Hof ging, dann pfiff er stets: einmal, zweimal, auch dreimal – nie öfter. Und eben dieses Pfeifen verriet ihn. Durchaus nicht nur einen Ton flötete er, sondern eine ganze Tonfolge, immer die gleiche, sieben Töne hintereinander. Den Pfiff kannten alle im Haus, während den Doktor selbst bisher kaum jemand gesehen hatte. Er war wie der Vogel Bülow, dessen Ruf man kennt, den man aber nur selten und schwer zu Gesicht bekommt. Und Fräulein Viola Maisberg, die da unten ein Institut für orthopädisches Turnen unterhielt und bestrebt war, blasse kleine Mädchen des beginnenden Buckels und der schiefen Hüfte zu entwöhnen, und die ihre Stunden stets bei offenem Fenster gab, – denn ihre Opfer sollten sich ja auch abhärten – sie war der Meinung, daß es ein weniger bekanntes Motiv einer weniger bekannten Oper des dafür desto mehr bekannten Richard Wagner wäre... vielleicht aus dem Parzival oder aus Tristan und Isolde. Die beiden Malfräuleins aber, die eine kunstgewerbliche Lehranstalt und eine Malschule betreuten und ihrer Schülerin alles beibrachten,

Connection lost

Reconnecting to the server…

Reconnect failed. Trying again in seconds.

We couldn't reconnect to the server. Retry, or reload the page.

The session was paused by the server.

The session couldn't be resumed. Please reload the page.